Konfigurationsänderungsantrag freigeben
Erläuterung
Die Freigabe eines Antrags auf Änderung der Variante bedeutet, dass die im Auftrag vorgenommenen
Variantenänderungen nun untersucht werden sollen, um die Auswirkungen dieser Variantenänderungen auf die
betroffenen Lieferungen in der Produktion zu ermitteln.
Dieser Untersuchungsschritt ist in diesem Geschäftsablauf wichtig, wenn der Status des Antrags auf
Änderung der Variante auf Freigegeben eingestellt ist. So kann der Anwender prüfen, ob
die erforderlichen Produktionsänderungen durchgeführt werden können oder nicht.
Voraussetzungen
- Der Kopf des Konfigurationsänderungsantrags muss den Status Geplant haben.
Auswirkungen
Das Ergebnis dieser Aktivität ist Folgendes:
- Das System ändert den Status des Konfigurationsänderungsantrags auf
Freigegeben.
- Es wird ein Vergleich zwischen der alten und der neuen Variante durchgeführt, was zu einer Liste der
betroffenen Aufträge führt, die der Benutzer überprüfen muss, um festzustellen, ob die
beantragten Änderungen in der Produktion durchgeführt werden können,
- Standard-Anträge auf Änderung der Variante: Betroffene Aufträge sind bereits begonnene
Lieferungen, die von der Variantenänderung betroffen sind.
- Anträge auf Änderung der Variante durch Simulation: Zu den betroffenen Aufträgen
gehören gestartete, freigegebene oder nicht freigegebene Lieferungen, die von der Variantenänderung
betroffen sind.
- Alle erstellten betroffenen Aufträge haben den Status Anstehend.
- Bei Standard-Anträgen auf Änderung der Variante
- ist es nicht möglich, die Variante des Verkaufsauftrags zu bearbeiten.
- ist nicht möglich, eine verknüpften DOP-Variantenwarnung zu lösen.
- ist es nicht möglich, einen Fertigungsauftrag zu erhalten, wenn der Verkaufsauftrag einen
Beschaffungscode „Fertigungsauftrag“ verwendet.
- Bei Anträgen auf Änderung der Variante durch Simulation
- ist es nicht möglich, eine neue Simulation für den Auftrag zu erstellen.