AG-Ergebnis bearbeiten
Erläuterung
Diese Aktivität dient dazu, das Ergebnis eines vorhandenen Arbeitsgangberichts zu bearbeiten. Dazu
gehören rückgemeldeter Ausschuss, Fertigstellungsmenge, Arbeits- und Maschinenzeiten. Es können nur
die Werte angepasst werden, die in der ursprünglichen Berichtstransaktion rückgemeldet wurden.
- Um das Betriebsergebnis auf der Seite Arbeitsgang-Meldecockpit zu bearbeiten,
erweitern Sie den Vorgang und öffnen Sie die Registerkarte Berichte , und klicken
Sie dann auf Ergebnis bearbeiten.
- Um das Betriebsergebnis auf der Seite Arbeitsgangmeldungen zu bearbeiten, klicken
Sie auf Ergebnis bearbeiten.
- Um das Arbeitsgangergebnis auf den Seiten Zeitkarte und Zeitkarte
– Details zu bearbeiten. Wählen Sie den entsprechenden Bericht im Kalenderbereich aus
und klicken Sie auf das Symbol Bearbeiten.
Voraussetzungen
Zum Durchführen dieser Aktivität folgendermaßen vorgehen:
- Der Status des Fertigungsauftrags darf nicht Geschlossen lauten.
- Es muss ein Arbeitsgangbericht vom Typ Arbeitsgang melden, Verschrottung während AG oder
Meldung Arbeitszeit vorhanden sein.
- Der Bericht kann nicht von einer Fertigungszeiterfassung erstellt werden. Wenn der Bericht aus einer
Zeiterfassung erstellt wird, kann das Ergebnis nur durch Ändern der Start-/Stoppzeit des
Zeiterfassungsdatensatzes angepasst werden.
- Wenn die abgeschlossene Menge für einen Arbeitsgang reduziert wird, der mit WIP-Produkten als
Von-Arbeitsgang verknüpft ist, muss sich die entsprechende Menge dieser WIP-Produkte an dem
Lagerort befinden, an dem sie ursprünglich eingelagert wurden.
- Wenn die abgeschlossene oder ausgesonderte Menge für einen Arbeitsgang erhöht wird, der mit
WIP-Produkten als Zu-Arbeitsgang verknüpft ist, muss die entsprechende Menge dieser
WIP-Produkte entweder bereits ausgebucht sein oder es muss sich eine ausreichende Menge an den im Arbeitsplatz
definierten Eingangspositionen befinden.
- Wenn die Liste Übermeldung auf der Registerkarte Bestandsartikel/Fertigung auf
Nicht Erlaubt gesetzt ist, muss die Summe der rückgemeldeten Fertigungs- und Ausschussmengen gleich
sein, oder kleiner als die geplante Arbeitsgangmenge zuzüglich der definierten
Über-Berichtstoleranz.
Auswirkungen
Ergebnis dieser Aktivität:
- Eine Umkehrtransaktion oder die Arbeitshistorientransaktion (UNOPFEED oder UNOPFDSCP) wird für die
ursprüngliche Arbeitsgangberichtstransaktion erstellt.
- Eine neue Arbeitsgang- oder Arbeitshistorientransaktion (OPFEED, OPFEED_SCP oder LABOR_RPT) wird mit den
aktualisierten Werten erstellt.
- Wenn eine abgeschlossene Menge für einen Arbeitsgang, der mit WIP-Produkten verknüpft ist, die als
Von-Arbeitsgang festgelegt sind, reduziert wird, wird die entsprechende Menge dieser
WIP-Produkte aus ihrem ursprünglichen Lagerort ausgebucht, und eine Lagertransaktion (SOWIPUNREC) wird
erzeugt.
- Wenn eine abgeschlossene Menge für einen Arbeitsgang, der mit WIP-Produkten verknüpft ist, die als
Zu-Arbeitsgang festgelegt sind, reduziert wird, kann die entsprechende Menge dieser WIP-Produkte
optional wieder an ihren ursprünglichen Lagerort zurückgebucht werden. In solchen Fällen wird eine
Lagertransaktion (SOWIPUNISS) erzeugt.
- Wenn eine abgeschlossene Menge für einen Arbeitsgang, der mit WIP-Produkten verknüpft ist, die als
Von-Arbeitsgang festgelegt sind, erhöht wird, wird die entsprechende Menge dieser
WIP-Produkte in den im Arbeitsplatz definierten Ausgangslagerort eingebucht und der WIP-Produktposition
zugewiesen. Ein Lagertransaktionsdatensatz (SOWIPREC) wird erstellt.
- Wenn eine abgeschlossene oder ausgesonderte Menge für einen Arbeitsgang, der mit WIP-Produkten
verknüpft ist, die als Zu-Arbeitsgang festgelegt sind, erhöht wird und das WIP-Produkt
noch nicht ausgebucht wurde, erfolgt die Ausbuchung automatisch aus den Reservierungen an den im Arbeitsplatz
definierten Wareneingangspositionen. Ein Lagertransaktionsvorgang (SOWIPISS) wird erstellt.
- Wenn die Option Planung an Rückmeldungen anpassen auf der Registerkarte Basisdaten für
FA-Terminierung/Fertigungsauftragsterminierung/Terminierungsserver aktiviert wurde, wird der Plan angepasst,
um die gemeldete Zeit widerzuspiegeln.
- Wenn Gepufferte AG-Meldung aktiviert ist und die Option Planung an Rückmeldungen
anpassen auf der Registerkarte Basisdaten für FA-Terminierung/FA-Terminierung/Terminierungsserver
aktiviert wurde, passt der Terminierungsserver bei der nächsten Ausführung der gepufferten
Arbeitsgangmeldung die Betriebszeit anhand der Restmenge an, und:
- Wenn Gemeldeten AG priorisieren aktiviert wurde, erhält der gemeldete Arbeitsgang
Priorität und wird möglichst zeitnah geplant.
- Wenn Geplante AG-Folge beibehalten aktiviert wurde, wird der Plan aktualisiert, ohne die vorherige
Zeitplanreihenfolge zu verändern. Nachfolgende Arbeitsgänge in derselben Auftragsstruktur werden
näher an den gemeldeten Arbeitsgang verschoben, um Kapazitätslücken zu füllen, die sofort
nach dem gemeldeten Arbeitsgang auftreten.
- Liegen mit einem Arbeitsgang und einer Bestandszuordnung verknüpfte Materialpositionen vor, verringert
sich bei der Entnahme die zugeordnete Menge um die entnommene Menge. Sind einer Nachfrage jedoch mehrere
Lieferungen zugeordnet, wird der Anwender aufgefordert, die Zuordnungen vor Durchführung der Aufgabe von
Hand anzupassen.
- Für mit Projekten verknüpfte Fertigungsaufträge in IFS/Projekt werden die Arbeit,
Personal-Rüstzeit, Maschine und Rüstzeit/Maschine in Stunden zum Projekt
entsprechend den Projektkostenelementen, die im Setup der Buchungssteuerung definiert worden sind, als
tatsächliche Stunden gemeldet.