DOP-Warnungen

Eine DOP-Warnung wird immer dann angezeigt, wenn ein DOP-Kopf, DOP-Auftrag oder Lieferauftrag nicht pünktlich oder nicht mit der bestellen Menge geliefert werden kann. Eine DOP Warnung wird auch generiert, wenn eine Konfiguration verwendet wird, um die DOP-Struktur zu erstellen und wenn sie nicht der Konfiguration einer Kundenauftragsposition entspricht, der der DOP-Kopf zugeordnet ist.

DOP-Warnungen können entweder im DOP-Auftrag selbst oder als Komponentenwarnung im übergeordneten Auftrag angezeigt werden, wenn welche vorhanden sind. Die Warnung/Komponente betreffen die Tatsache, dass die notwendigen Komponenten für den DOP-Auftrag nicht pünktlich und/oder in der bestellen Menge verfügbar sind. Wenn eine Warnung vorhanden ist, wird das Kennzeichen Warnung liegt vor auf der Registerkarte Details auf der Seite DOP-Kopf und/oder auf der Registerkarte Details auf der Seite DOP-Auftrag angezeigt. Außerdem werden die Alarme auf den Registerkarten Warnungen auf der Seite DOP-Kopf und DOP-Auftrag sowie auf der Seite DOP-Warnungen angezeigt.

Die Warnungen werden im Status Nicht bestätigt erstellt. Wenn die Warnung bemerkt worden ist, kann mithilfe des Befehls Bestätigen der Status in Bestätigt geändert werden.

Es gibt verschiedene Arten und Quellen von DOP-Warnungen. In der nachfolgenden Tabelle werden die einzelnen Kombinationen und die verschiedenen Möglichkeiten zum Auflösen der Warnungen erläutert:

Warnungstyp Herkunft Erläuterung Lösung
Zeit DOP-Kopf Der DOP-Kopf Fälligkeitsdatum ist früh oder spät bezogen auf das Fälligkeitsdatum einer Kundenauftragsposition, der er zugeordnet ist.

Wenn ein DOP-Kopf mit mehreren Kundenauftragspositionen verknüpft ist, wird die Warnung für die Kundenauftragsposition mit dem frühesten geplanten Versanddatum generiert. Wenn eine Kundenauftragsposition mit mehreren DOP-Köpfen verknüpft ist, wird eine Warnung für jede Datumsfehlzuordnung generiert, die zwischen der Kundenauftragsposition und einem DOP-Kopf besteht.

Verwenden Sie den über die DOP-Warnung verfügbaren Befehl DOP-Kopf-Fälligkeitsdatum aktualisieren, um das Datum des DOP-Kopfes und des obersten DOP-Auftrags mit der Kundenauftragsposition abzugleichen, oder den Befehl Fälligkeitsdatum für Kundenauftragsposition aktualisieren, um das Datum der Kundenauftragspositionen mit dem DOP-Kopf abzugleichen.
Zeit DOP-Auftrag Das Fälligkeitsdatum für einen obersten DOP-Auftrag ist früh oder spät bezogen auf das Fälligkeitsdatum des DOP-Kopfes. Verwenden Sie den über den DOP-Kopf verfügbaren Befehl Datum der obersten Stufe ändern, um das Datum des obersten DOP-Auftrags mit dem DOP-Kopf abzugleichen, oder verwenden Sie den Befehl Datum auf nachgelagerte Ebenen übertragen aus dem obersten DOP-Auftrag, um das Datum des DOP-Kopfes mit dem obersten DOP-Auftrag abzugleichen.
Zeit Übergeordneter DOP-Auftrag Das Fälligkeitsdatum für einen DOP-Auftrag ist früh oder spät im Verhältnis zu dem Datum, an dem er für seinen übergeordneten DOP-Auftrag erforderlich ist.

Wenn der DOP-Auftrag mit einem Vorgang des übergeordneten DOP-Auftrags verbunden ist, der terminiert wurde, wird er zum gleichen Datum wie der terminierte Starttermin/die terminierte Startzeit dieses Arbeitsgangs abzüglich der Wartezeit des Arbeitsplatzes des Arbeitsgangs benötigt, oder, wenn dieses Datum kein Arbeitstag gemäß dem Betriebsfertigungskalender ist, wird er am vorhergehenden Arbeitstag benötigt. Ein DOP-Auftragsarbeitsgang wird eingeplant, wenn die Betriebseinstellung Planen und Auslastung für DOP-Arbeitsgänge aktiviert ist, und die Einplanungsrichtung, das geplante Startdatum/die geplante Uhrzeit und das geplante Enddatum/die geplante Uhrzeit werden definiert.

Andernfalls ist er zum Startdatum des übergeordneten DOP-Auftrags erforderlich, es sei denn, er hat einen Vorlaufzeitausgleich. Wenn er einen Vorlaufzeitausgleich hat, wird er die Anzahl der Tage vor dem Fälligkeitsdatum des übergeordneten DOP-Auftrags benötigt, jedoch nicht früher als das Startdatum des übergeordneten DOP.
Verwenden Sie den über den DOP-Auftrag verfügbaren Befehl Datum auf vorgelagerte Ebenen übertragen, um das Datum der untergeordneten DOP-Aufträge abzugleichen, oder verwenden Sie den Befehl Datum auf nachgelagerte Ebenen übertragen, um das Datum der übergeordneten DOP-Aufträge abzugleichen.
Zeit Bestellanforderung Das gewünschte Eingangsdatum für eine zugeordnete Bestellanforderung ist früh oder spät bezogen auf das Fälligkeitsdatum des DOP-Auftrags, dem es zugeordnet ist. Verwenden Sie den über die Warnung verfügbaren Befehl Datum anpassen, um das Datum der Bestellanforderung mit dem DOP-Auftrag abzugleichen, oder verwenden Sie den Befehl Lieferungsaktualisierung/Datum, um das Datum des DOP-Auftrags mit der Bestellanforderung abzugleichen.
Zeit Bestellung Das Geplante Eingangsdatum für eine zugeordnete Bestellung ist früh oder spät bezogen auf das Fälligkeitsdatum des DOP-Auftrags, dem es zugeordnet ist. Verwenden Sie den über die Warnung verfügbaren Befehl Datum anpassen, um das Datum der Bestellung mit dem DOP-Auftrag abzugleichen, oder verwenden Sie die Funktion Lieferungsaktualisierung/Datum, um das Datum des DOP-Auftrags mit der Bestellung abzugleichen.
Zeit Fertigungsauftrag Das Fälligkeitsdatum für einen zugeordnete Fertigungsauftrag ist früh oder spät bezogen auf das Fälligkeitsdatum des DOP-Auftrags, dem es zugeordnet ist.

Das Fälligkeitsdatum eines Fertigungsauftrags ist entweder dasselbe oder der Arbeitstag nach dem Enddatum des Fertigungsauftrags, je nachdem, ob für den Artikel die Option Plan Fertigung Besch. an Fälligkeitsdat. aktiviert ist.
Verwenden Sie den über die Warnung verfügbaren Befehl Datum anpassen, um das Datum des Fertigungsauftrags mit dem DOP-Auftrag abzugleichen, oder verwenden Sie den Befehl Lieferungsaktualisierung/Datum, um das Datum des DOP-Auftrags mit dem Fertigungsauftrag abzugleichen.
Menge Kundenauftragsbedarf Die Summe von Zugeordnet, die einer Kundenauftragsposition für den DOP-Kopf zugeordnet ist, ist niedriger oder höher als die Bestandsmenge in der Kundenauftragsposition.

Wenn mehrere DOP-Köpfe mit der Kundenauftragsposition verknüpft sind, wird die Warnung für den DOP-Kopf mit dem niedrigsten Status abgegeben.

Verwenden Sie den über die DOP-Warnung verfügbaren Befehl DOP-Kopf-Bedarfsmengen aktualisieren, um die Menge des DOP-Kopfes und des obersten DOP-Auftrags mit der Kundenauftragsposition abzugleichen, oder Mge Kundenauftragsposition aktualisieren, um die Menge der Kundenauftragspositionen mit dem DOP-Kopf abzugleichen.
Menge Kundenauftrag Die Bedarfsmenge für einen DOP-Kopf ist niedriger oder höher als die Summe von Zugeordnet von Kundenauftragspositionen für den DOP-Kopf. Verwenden Sie den über die DOP-Warnung verfügbaren Befehl DOP-Kopf-Bedarfsmengen aktualisieren, um die Menge des DOP-Kopfes und des obersten DOP-Auftrags mit der Kundenauftragsposition abzugleichen.
Menge DOP-Kopf Die Bestellmenge für den obersten DOP-Auftrag ist niedriger oder höher als die Bedarfsmenge des DOP-Kopfes. Verwenden Sie den über den DOP-Kopf verfügbaren Befehl Menge der obersten Stufe ändern, um die Menge des obersten DOP-Auftrags mit dem DOP-Kopf abzugleichen, oder aktualisieren Sie manuell die Bedarfsmenge des DOP-Kopfes, um sie mit der Bestellmenge des obersten DOP-Auftrags abzugleichen.
Menge Übergeordneter DOP-Auftrag Die Bestellmenge für einen DOP-Auftrag ist niedriger oder höher als die Bedarfsmenge, die der übergeordnete DOP-Auftrag von diesem DOP-Auftrag erwartet.

Bei einem übergeordneten DOP-Auftrag ohne Beschaffungsauftrag wird die Bedarfsmenge auf Basis der übergeordneten Auftragsmenge berechnet, die mit der Menge pro Baugruppe plus geplantem Ausschuss multipliziert wird.

Bei einem übergeordneten DOP-Auftrag mit Beschaffungsaufträgen wird die Bedarfsmenge in erster Linie aus der Menge abgerufen, die für die Materialposition der zugeordneten Fertigungsaufträge erforderlich ist. Wenn ein Fertigungsauftrag mehrere übergeordnete DOP-Aufträge liefert, wird die Gesamtmenge, die für die Fertigungsauftrags-Materialposition benötigt wird, zwischen den übergeordneten DOP-Aufträgen auf Basis der Menge aufgeteilt, die jedem DOP-Auftrag zugeordnet ist. In weiterer Folge wird der Bedarf für die verbleibende nicht gelieferte Menge für den übergeordneten DOP-Auftrag berechnet als die nicht gelieferte Menge multipliziert mit der Menge pro Baugruppe plus geplantem Ausschuss.

Verwenden Sie den über den DOP-Auftrag verfügbaren Befehl Menge auf vorgelagerte Ebenen übertragen, um die Menge der untergeordneten DOP-Aufträge abzugleichen, oder den Befehl Menge auf nachgelagerte Ebenen übertragen, um die Menge der übergeordneten DOP-Aufträge abzugleichen.

Wenn die für die Fertigungsauftrags-Materialposition erforderliche Menge aufgrund von Ausschuss oder Arbeitsgangabweichungen erhöht oder verringert wurde, kann es erforderlich sein, die Menge des liefernden DOP-Auftrags entsprechend der in der DOP-Warnung angegebenen Überschuss-/Bedarfsmenge manuell anzupassen.

Menge DOP-Auftrag Die Summe der verbleibenden Menge, die voraussichtlich von den dem DOP-Auftrag zugeordneten Beschaffungsaufträgen geliefert wird, ist niedriger als oder höher als die verbleibende, noch nicht abgeschlossene Auftragsmenge des DOP-Auftrags. Dies kann in folgenden Fällen auftreten:
  • Eine Rücksendung wird für eine Bestellung erfasst, die mit einem DOP-Auftrag verknüpft ist.
  • Ein Ausschuss wird für eine Bestellung erfasst, die mit einem DOP-Auftrag verknüpft ist.
  • Ein Ersatzartikel geht ein für einen Fertigungsauftrag, der mit einem DOP-Auftrag verknüpft ist.
  • Ein Ausschuss wird für einen Fertigungsauftrag gemeldet, der mit einem DOP-Auftrag verknüpft ist.
  • Ein Arbeitsgang eines Fertigungsauftrags wird mit einer Abweichungsmenge der Arbeitsgangs rückgemeldet.
  • Es besteht eine Mengenfehlzuordnung zwischen einem DOP-Auftrag und dessen zugeordneter Menge.
  • Die Zuordnung eines Bedarfsdeckers zu einem DOP-Auftrag wird aufgehoben.

Wenn eine Bestellung oder ein Fertigungsauftrag mit mehreren DOP-Aufträgen verknüpft ist, wird die Warnung für den DOP-Auftrag mit dem spätesten Fälligkeitsdatum generiert. Wenn die DOP-Aufträge dasselbe Fälligkeitsdatum haben, wird die Warnung für den DOP-Auftrag mit der höchsten DOP-ID generiert.

Die Mengenwarnungen werden automatisch entfernt, wenn eine Umkehraktion für Ausschuss, Rücksendungen oder Ersatzartikeleingänge für den Beschaffungsauftrag ausgeführt wird.

Verwenden Sie den Befehl Menge anpassen, der von der Warnung verfügbar ist, um die Bestellmenge eines Bedarfsdeckers entsprechend der in der Warnung angegebenen Fehlmenge oder Überschussmenge zu erhöhen oder zu verringern.

Sie können über die Seite Manuelle Zuordnung DOP-Auftrag die Zuordnungen für die Beschaffungsaufträge auch manuell erhöhen/verringern, um sie mit dem DOP-Bedarf abzugleichen.

Wenn eine Fehlmenge vorhanden ist, aber es keine anzupassenden Beschaffungsaufträge gibt, verwenden Sie den über den DOP-Auftrag verfügbaren Befehl Neuen zugeordneten Auftrag erstellen, um einen neuen Beschaffungsauftrag für die Fehlmenge zu erstellen.

Stücklistenversion DOP-Auftrag Das Anfangsdatum eines DOP-Auftrags liegt nicht innerhalb des Gültigkeitsbereichs seiner Stückliste. Dies kann vorkommen, wenn das Startdatum für ein DOP aktualisiert wird. Verwenden Sie den über den DOP-Auftrag verfügbaren Befehl Version und/oder Alternative ändern.
Arbeitsplanversion DOP-Auftrag Das Startdatum eines DOP-Auftrags liegt nicht im Gültigkeitsbereich des Arbeitsplans. Eine Änderung des Startdatums für einen DOP-Auftrag kann diesen Alarm auslösen. Verwenden Sie den über den DOP-Auftrag verfügbaren Befehl Arbeitsplanversion und/oder Alternative ändern.
Konfiguration Kundenauftragsbedarf Eine Fehlzuordnung ist zwischen der für eine Kundenauftragsposition definierten Konfiguration und der Konfiguration des liefernden DOP-Kopfes aufgetreten. Dies kann auftreten, wenn der geplante Liefertermin der Kundenauftragsposition in einer Art geändert wurde, in der die Konfiguration wieder auf der Basis einer anderen Artikelvariantenrevision als das Original konfiguriert werden muss. Wenn eine solche Neukonfiguration erforderlich ist, tritt eine Fehlzuordnung zwischen der Konfiguration, die für die Kundenauftragsposition definiert ist, und der DOP-Kopfkonfiguration auf. Deshalb ist es unmöglich, der Kundenauftragsposition das zu liefern, was tatsächlich angefordert wurde, und die Lieferung wird abweichen. Verwenden Sie den über die DOP-Warnung verfügbaren Befehl Variante der Beschaffung aktualisieren. Dadurch wird die DOP-Struktur gemäß der neuen Konfiguration neu erstellt.

Wenn das Kennzeichen Konfigurationsänderungen für gestartete Lieferungen zulassen auf der Seite Standort/Fertigung im Abschnitt Einstellungen für die Verwaltung von Konfigurationsänderungen Deaktiviert ist:

Wenn ein gestarteter Beschaffungsauftrag von der Konfigurationsänderung betroffen ist, kann die Beschaffungskonfiguration möglicherweise nicht aktualisiert werden. Stattdessen muss der über die DOP-Warnung verfügbare Befehl Zuordnung der Kundenauftragsposition entkoppeln verwendet werden, um dann eine neue DOP-Struktur mit der richtigen Konfiguration zu erstellen und sie manuell der Kundenauftragsposition zuzuordnen oder die gestarteten Bedarfsdecker vom DOP-Auftrag und/oder seinem übergeordneten DOP-Auftrag zu entkoppeln, wenn teilweise Rückmeldung für den übergeordneten Auftrag durchgeführt wurde. Neue Bedarfsdecker werden erstellt, wenn die DOP-Warnung gelöst wird.

Beachten Sie, dass es nicht möglich ist, diese Konfigurationswarnung mit Herkunft Kundenauftragsbedarf zu bestätigen; sie muss gelöst werden, bevor der DOP-Kopf und die verknüpften DOP-Aufträge verarbeitet werden.

Wenn das Kennzeichen Konfigurationsänderungen für gestartete Lieferungen zulassen auf der Seite Standort/Fertigung im Abschnitt „Einstellungen für die Verwaltung von Konfigurationsänderungen“ Aktiviert ist und die Konfigurationsänderung in der Kundenauftragsposition gestartete Lieferungen betrifft:

  • Variante der Beschaffung aktualisieren kann durchgeführt werden, wenn die verknüpfte Konfigurationsänderungsanforderung den Status Bewilligt oder Abgeschlossen hat.
  • Die Konfigurations-IDs werden im DOP-Auftrag und im Bedarfsdecker aktualisiert, wenn der Bedarfsdecker auf dieser Ebene gestartet wurde und von der Konfigurationsänderung betroffen ist.
    HINWEIS:
    • Geänderte Liefermaterialien und Arbeitsgänge werden nicht automatisch aktualisiert, die Aktualisierung der Stückliste muss manuell erfolgen.
    • Angenommen, es wird ein neuer Bedarfsdecker im Status Geplant mit der neuen Konfigurations-ID erstellt und es wurde noch kein Eingang in einem zuvor gestarteten Bedarfsdecker vorgenommen. In diesem Fall muss der Anwenderentscheiden, ob er mit der bereits begonnenen Lieferung fortfahren oder den neu erstellten Bedarfsdecker verwenden möchte. Der nicht benötigte Bedarfsdecker muss entkoppelt werden.

  • Die Konfigurations-ID eines abgeschlossenen Bedarfsdeckers wird nicht aktualisiert.
  • Material, Arbeitsgänge, Arbeitsrichtlinien und Werkzeug werden auf der Grundlage der neuen Konfigurations-ID für alle neu erstellten Bedarfsdecker erstellt.
  • Der Befehl „Menge auf vorgelagerte Ebenen übertragen“ muss für die DOP-Aufträge ausgeführt werden, die mit der Lieferung begonnen haben und von der Konfigurationsänderung betroffen sind, damit die korrekten Mengen in den DOP-Auftragskomponenten vorhanden sind. Die Lieferungen müssen manuell gehandhabt werden, um die erzeugten Mengenwarnungen zu lösen.
  • Wenn es eine Reservierung für eine Komponente (konfigurierbarer Artikel) mit der alten Konfiguration im temporären Bestand gibt, muss der Anwender zuerst die Reservierung des Artikels aus dem temporären Bestand aufheben, bevor er die DOP-Warnung auflöst. Diese Aktion ist notwendig, da die Konfigurations-ID auf dem verknüpften Bedarfsdecker aktualisiert wird.
  • Wenn es eine Reservierung für eine Komponente (konfigurierbarer Artikel) mit der alten Konfiguration auf dem übergeordneten Artikel gibt, muss der Benutzer den übergeordneten DOP-Artikel-Bedarfsdecker aufheben, bevor er die DOP-Warnung auflöst, da die konfigurierbare Komponente mit der alten Konfigurations-ID Teil des übergeordneten DOP-Auftrags ist.
  • Wenn sich die Konfigurationsänderung nur auf den Typ Informationsmerkmal bezieht, wird kein Konfigurationsänderungsantrag erstellt, da Änderungen an den Informationsmerkmalen keine Auswirkungen auf die Backoffice-Regeln und die Konfigurations-ID des gefertigten Artikels haben.
Konfiguration Bedarfsstandort Kundenauftrag Es wurde eine Konfigurationsänderung am Kundenauftrag des Bedarfsstandorts vorgenommen. Dieser DOP-Alarm wird direkt in den DOP-Köpfen der Lieferstandorte als Informationsalarm erstellt, um die Produktionsstandorte darüber zu informieren, dass in Kürze eine Produktionsänderung erforderlich ist.

Dieser DOP-Alarm wird beim Erstellen durch den DOP-Alarm Konfiguration/Kundenauftragsbedarf ersetzt.
Die Verwendung des Befehls Bestätigung kann verwendet werden, wenn es notwendig ist, mit Produktionsaufträgen am Lieferstandort weiterzuarbeiten, bis der DOP-Alarm vom Typ Konfiguration/Kundenauftragsbedarf erstellt wurde.

Diese Warnung ist nur ein Informationsalarm und kann nur Bestätigt werden, wodurch die Warnung aufgehoben wird.
Konfiguration DOP-Kopf Zwischen der für einen DOP-Kopf und den obersten DOP-Auftrag definierten Konfiguration ist eine Unstimmigkeit aufgetreten. Dies kann vorkommen, wenn das geplante Fälligkeitsdatum des DOP-Kopfes so geändert wurde, dass die Konfiguration auf der Grundlage einer anderen Artikelvariantenrevision als der ursprünglichen neu konfiguriert werden muss. Verwenden Sie den über die DOP-Warnung verfügbaren Befehl Variante der Beschaffung aktualisieren. Dadurch wird die DOP-Struktur gemäß der neuen Konfiguration neu erstellt.
Wenn ein gestarteter Bedarfsdecker von der Konfigurationsänderung betroffen ist, kann die Beschaffungskonfiguration möglicherweise nicht aktualisiert werden. Stattdessen müssen Sie für die gestarteten Bedarfsdecker aus dem DOP-Auftrag und/oder seinem übergeordneten DOP-Auftrag die Zuordnung aufheben, wenn der übergeordnete Auftrag teilweise empfangen wurde; neue Bedarfsdecker werden erstellt, wenn die DOP-Warnung aufgehoben wird.
Beachten Sie, dass es nicht möglich ist, diese Konfigurationswarnung mit Herkunft Kundenauftragsbedarf zu bestätigen; sie muss gelöst werden, bevor der DOP-Kopf und die verknüpften DOP-Aufträge verarbeitet werden.

Hinweis: Die Mengen- und Konfigurationswarnungen werden mit einer Warnquelle generiert, die sich auf den Bedarf bezieht. Zeit-, Struktur- und/oder Arbeitsplan/Revisionswarnungen werden mit einer Warnungsursache generiert, die sich auf die Lieferung bezieht.

Die Nachfrage- und Beschaffungsbeziehungen innerhalb einer DOP-Struktur sind:

Bedarf Liefermenge
Änderungsauftragsposition DOP-Kopf
DOP-Kopf DOP-Auftrag
DOP-Auftrag Zugeordneter Beschaffungsauftrag (Fertigungsauftrag, Bestellanforderung/Auftrag); Bestandsreservierung

Die DOP-Vorlaufzeit verwendet einen Fertigungskalender, während das Einkaufsmodul einen Vertriebskalender verwendet. Wenn diese beiden Kalender von einander abweichen, werden falsche Warnungen erstellt.

Warnungen werden automatisch generiert, wenn Fehlzuordnungen von Datum, Menge und Konfiguration zwischen Bedarfsaufträgen und Bedarfsdeckern mit einem DOP-Struktur vorhanden sind oder, falls keine gültigen Struktur- und Arbeitsplanrevisionen für einen in einer DOP-Struktur zu verarbeitenden Auftrag vorhanden sind.