Der Prozess „Serialisierte Konfiguration verwalten“ besteht aus vier Unterprozessen, die die Definition und die Instandhaltung von Serienstrukturen abdecken.
In diesem Teilprozess werden alle Aktivitäten abgewickelt, die erforderlich sind, um eine komplette Serienstruktur aufzubauen und für die Verwendung im Flotten- und Anlagenmanagement verfügbar zu machen. Um die Verwendung eines Serienartikels in einer Serienstruktur zu ermöglichen, muss der Artikel richtig erstellt und definiert werden. Zum Erfassen und Definieren eines neuen Serienartikels in der Struktur müssen zuerst die untergeordneten Serienartikel definiert werden. Alle neuen Serienobjekte basieren auf vorhandenen Serienartikeln. Ein neues Serienobjekt kann in eine vordefinierte Serienstruktur installiert werden oder es kann sich im Lager befinden. Einige der obersten Serienobjekte können als Fahrzeuge definiert werden. Eine Serienstruktur muss gemäß der Serienstrukturvorlage erstellt werden. Die Strukturvorlage kann in die Serienstruktur importiert und angepasst werden. Wenn die neue Serienstruktur Alternativartikel enthält, kann Zeit gespart werden, indem eine ähnliche Serienstruktur kopiert wird.
Fahrzeuge, wie z. B. Flugzeuge, Lokomotiven oder Schiffe, sind Serientypen, die Daten enthalten, die für die untergeordneten Elemente in der Struktur nicht relevant sind. Beispiele für solche Daten umfassen Gewicht, Saldodaten, Abmessungen und Ladekapazität.
Verwenden Sie den Assistenten Strukturvorlagen und Serienstrukturen vergleichen, um die Arbeit mit Ihren Strukturen zu vereinfachen. Dieser Assistent ermöglicht, eine Serienstruktur mit einer Strukturvorlage zu vergleichen und Ähnlichkeiten und/oder Differenzen herauszufinden.
Dieser Unterprozess übernimmt den Import von Anlageninformationen in das System durch Hochladen einer externen CSV-Datei. Diese Funktion wird in erster Linie von Konstrukteuren der Instandhaltung und anderen Nutzern verwendet, die für die Einweisung oder Einrichtung von Anlagen im Rahmen von Reparatur- und Überholungsprozessen verantwortlich sind.
Der Prozess des Importierens von Anlagen erfolgt in drei Schritten:
Der Importprozess umfasst sowohl einen Gesamtstatus als auch einen Status auf Positionsebene, der dem Anwender hilft, den Fortschritt jedes Artikels des Imports zu erkennen.
Während des Importvorgangs können Sie:
Sobald die Validierung abgeschlossen und die Fehler behoben sind, wird die Serienstruktur erstellt oder aktualisiert. Diese Struktur dient als interne Darstellung der serialisierten Konfiguration der Anlage.
In diesem Unterprozess werden die Aktivitäten bearbeitet, die für die Verwaltung einer Serienstruktur während ihrer Lebensdauer erforderlich sind. Dieser Unterprozess schließt auch Aktivitäten mit ein, um ein Serienobjekt zu verschrotten oder löschen.
Serienobjekte werden während geplanter Instandhaltung oder wegen Störungen ersetzt. Änderungen an der Serienstruktur sind in Verbindung mit der Ersetzung der Serienobjekte erforderlich. Das System verfügt über mehrere Funktionen, die bei diesen Serienstrukturänderungen unterstützen.
Für Serienfahrzeuge, die im Bestand verfügbar sind und als neu oder nach der Instandhaltung verfügbar definiert wurden, verfügt das System über die Funktion best fit, um die Auswahl des Serienfahrzeugs zu unterstützen und seine nächste Instandhaltung mit der Instandhaltung des übergeordneten Fahrzeugs abzustimmen. Dies sichert eine ausgewogene Nutzung der Fahrzeuge und einen reibungslosen und geringen Durchlauf der Instandhaltung in den Werkstätten.
Nicht benutzbare Serienobjekte müssen aus der Struktur entfernt werden. Diese Serienobjekte können entweder verschrottet oder repariert werden.
Ein Serienobjekt kann in den folgenden Fällen gelöscht werden:
Selbst wenn ein Serienobjekt aus der Anwendung gelöscht wurde, ist es weiterhin möglich, historische Daten für das Serienobjekt anzuzeigen. Dies hängt von den beim Löschen des Serienobjekts ausgewählten Optionen ab.
Alle Konfigurationsregeln für die Serienobjekte sind in Strukturvorlagen festgelgt. Diese Regeln werden überprüft, wenn Änderungen an einem Serienobjekt vorgenommen werden.
In diesem Unterprozess wird die Eingabe von historischen Daten für Serienobjekte erfasst, die es während seiner vorherigen Verwendung hatte (z.B. durch einem anderen Betreiber). Ein vollständiges Serienobjekt ist ein Serienobjekt, das eine Struktur hat, die den Regeln der Strukturvorlage entspricht, und kann folglich den Betriebszustand Betriebsbereit haben. Eine unvollständige Serie ist eine Serie mit einer Struktur, die nicht den Regeln der Vorlagenstruktur entspricht und daher den Betriebszustand Nicht betriebsbereit aufweisen muss. Einem unvollständigen Serienobjekt fehlen in der Regel untergeordnete Serienobjekte aus der Minimalkonfiguration. Sobald ein Serienobjekt erfasst ist, muss es mit seinen historische Daten ergänzt werden.
Die übliche Methode zur Eingabe von Daten für eine komplette Serie besteht darin, die gesamte Struktur der Serie aufzubauen und sie dann in den Operator Betriebszustand zu versetzen und den Betriebsstatus in Geplant für Betrieb zu belassen. Dann kann der Anwender historische Daten eingeben, ohne dass ein anderer das Serienobjekt in der Anwendung verwendet. Wenn das Serienobjekt auf Betriebsbereit gesetzt ist, werden alle möglichen Modifikationen, Zustandsgrenzen, Instandhaltungscodes und Betriebsparameter, die für den Serienartikel oder die Revision definiert wurden, dem Serienobjekt zugewiesen. Unten ist die empfohlene Reihenfolge für die Eingabe von historischen Werten für ein vollständiges Serienobjekt aufgeführt.
Sobald diese Daten eingegeben sind, wird die Serie auf den Betriebsstatus In Operation gesetzt.
Der Prozess für unvollständige Serienobjekte besteht darin, den Betriebsstatus von Im Bau zu Außer Betrieb zu ändern. Der Betriebszustand bleibt Nicht betriebsbereit. Bei diesem Vorgang werden dem Serienobjekt alle möglichen Modifikationen zugeordnet. Unten ist die empfohlene Reihenfolge für die Eingabe von historischen Werten für ein unvollständiges Serienobjekt aufgeführt.